Lauftraining in Edinburgh

Egal, ob wir im Urlaub oder mit dem Musikkorps unterwegs sind, ich möchte eigentlich immer und überall joggen gehen. Meine Frau kann da ein Lied von singen, dass ich ohne Sport irgendwann total unausgeglichen zu Hause herum brummel.
Somit haben meine beiden Paar Laufschuhe mich schon bei jedem Auslandseinsatz (ausser Afghanistan) begleitet; sie sind also schon ordentlich in der Welt umhergeflogen

Gerade hier in Schottland haben wir tagsüber massig Zeit, da die Shows erst Abends um 21 Uhr losgehen (Montags – Freitags, Samstags sind zwei Shows hintereinander, da ist die Abfahrt etwas früher). Ich habe mich jetzt mittlerweile auf 3x die Woche Laufen eingependelt, zwei Mal davon nur eine Runde um den Berg hier, Samstags dann zwei Runden.
Die Strecke ist an und für sich keine schwierige, einzig die 1,5 Kilometer vom Teich zum See ziehen sich etwas und tun während der zweiten Runde auch ganz schön weh. Aber vielleicht liegt das auch gerade nur am subjektiven Empfinden und meinem derzeitigen Leistungsstand. Ich merke dennoch schon nach 2 Wochen einen kleinen Trainingseffekt. Ich hoffe, dass ich das noch etwas weiter steigern und einen 2er- (im besten Falle sogar den 3er-) Rhythmus zu Hause beibehalten kann.

Zur Strecke:

Aus Pollock Halls raus läuft man rechts etwas den Hügel herab bis zu 2 Kreisverkehren. Hier kann man sich entscheiden, ob man rechts den Berg hoch oder links runter rennen möchte. Ich habe mich bisher immer entschieden links lang zu laufen, da hier für den Anfang erstmal eine knapp 2 km lange Abwärtsstrecke vorliegt. Diese geht dann ab dem Teich knappe 1,5 km wieder bergauf und führt am See um den Berg herum, bevor sie dann letztendlich bergab wieder zu den Kreisverkehren führt. Der ganze Berg ist für den Auto- und Busverkehr als Einbahnstraße geführt. Somit spar ich mir in der Richtung des Verkehrs also zum Schluss die lange Strecke bergauf. Aber vielleicht probiere ich das gegen Ende der vierten Woche mal aus.

Das Höhen- und mein Paceprofil

Ich bin heute morgen mit einer Kollegin zusammen gelaufen, die so langsam wieder ins Training zurück findet und bisher diese Strecke ab der Steigung sonst mittendrin gegangen ist. Da ich selbst meine Geschwindigkeit bergauf herunterfahre (lieber so langsam wie nötig rauf joggen als gehen!) passte es für sie ganz gut und konnte somit die ganze Strecke heute durchlaufen – ein weiteres Erfolgserlebnis 🙂
Die letzten Lauftrainings habe ich immer um die Frühstückszeit absolviert. Also nichts frühstücken, sondern eine halbe Stunde vor Beginn eine Banane essen. Ich nehme mir dann auch immer kurz vor dem Lauf die Zeit mich vernünftig (gut, dass jeder eine andere Definition von vernünftig hat 😉 ) zu dehnen. Ausfallschritte, Kniebeugen, etc gehören seit längerer Zeit für mich mit zum Programm, da ich im Winter 2016 auf 2017 dezente Schmerzen im linken Knie hatte. Die anfängliche Panik, dass es der Meniskus sein könnte hatte mein Truppenarzt relativ schnell zerschlagen. Da die Schmerzen aus der seitlichen Wade zur Kniescheibe wanderten fing ich mit dehnen an, seitdem habe ich keinerlei Probleme mehr damit.

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